Die Geschichte des Oderlandblogs beginnt im Jahre 2016 mit einem Umzug nach Frankfurt (Oder). Nach etlichen Jahren in Berlin mit Studentenjobs und zwei mehr oder weniger erfolgreichen Selbständigkeiten, folgte ich meiner Frau, die hier in der Oderstadt eine neue Arbeitsstelle antrat.

Nur, was sollte ich in dieser neuen Stadt mit mir anfangen? Bei der Lektüre der damals vielen Anzeigenblätter (4 Stk/Wo.), stach mir eine Stellenanzeige im Oderlandkurier ins Auge. Dort wurde ein Redaktionsvolontär gesucht. Ich bewarb mich und bekam den Job. Zuständig für das Gebiet Oder-Spree, berichtete ich von nun an Woche für Woche über Kindergartenfeste und Feuerwehrumzüge oder interviewte Politiker.

Leider meldete die Oderlandkurier Verlagsgesellschaft ein paar Monate später die Insolvenz an und so stand ich wieder da. Bei einem „Übernahmegespräch“ beim MOZ-Anzeigenblatt bot man mir an, als freier Mitarbeiter an Wochenenden und Abenden einspringen zu können, was ich wegen meiner Familie nicht wollte.

Hier sind wir also bei der Geburtsstunde des Oderlandblogs Anfang 2017 angekommen. Als logische, digitale „Fortführung“ des Oderlandkuriers und im Workflow des umherreisenden, kaffeetrinkenden Reporters kaufte ich mir die Domain oderlandblog.de und gestaltete mit dem Redaktionssystem WordPress die ersten Artikel.

Im Hinterkopf die Idee in ferner Zukunft vielleicht ein Online-Anzeigenblatt daraus zu machen, bekam ich über die IHK-Projektgesellschaft nach einem mehrtägigen Assessment eine Förderung für ein professionelles Coaching.

Gleichzeitig absolvierte ich eine Weiterbildung zum Online-Redakteur und konnte mein erlerntes Wissen immer gleich praktisch mit dem Oderlandblog ausprobieren.

Das Hauptzugpferd des Blogs war von Anfang an der wöchentliche Veranstaltungskalender. Dadurch bekam der Nutzer einen echten Mehrwert und das Feedback und die Zugriffszahlen waren durchweg positiv (an guten Tagen ca. 2700 Aufrufe).

Nur leben konnte ich davon nicht, geschweige denn meine Familie halbwegs ernähren. Ich nahm eine Vollzeitstelle im Vertrieb bei der Golem Kunst- und Baukeramik GmbH an und mein Oderlandblog litt schmerzlich. Mich abends nochmals aufzuraffen und mehrere Stunden den Veranstaltungskalender zu basteln, schaffte ich immer seltener bis gar nicht mehr. Nur die Social Media Kanäle, insbesondere Instagram pflegte ich noch regelmäßig (bis heute).

Deshalb sind hier auch noch viele Beiträge aus dem Jahr 2017 zu finden, was dem aufmerksamen Leser natürlich aufgefallen ist. Meinem Sohn bot ich an, seine Buchvorstellung für die Schule doch auch online zu präsentieren, was er auch gerne annahm und so kam wenigstens ein bisschen frischer Wind auf die Seite. Aber ansonsten ist es momentan etwas stiller geworden.

Eine weitere Idee war, eventuell Studierenden eine Möglichkeit zu bieten, sich journalistisch auszuprobieren. Falls das also tatsächlich ein interessierter Mensch liest, melde dich einfach.

Jetzt kennt Ihr die Geschichte um den Oderlandblog. Achja, Ende 2017 bin ich samt Familie Richtung Fürstenwalde gezogen, wo ich mittlerweile in der Öffentlichkeitsarbeit einer Behörde beschäftigt bin.

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