Polizeibericht vom 07.04.2017

Der aktuelle Polizeibericht vom 07. April 2017 für die Oderlandregion.



Seelow – Diebe im Keller 

Aus einem Keller in der Stauffenbergstraße stahlen unbekannte Täter eine Bohrmaschine, eine Handstichsäge und eine Kiste mit Bohrern. Die Tatzeit liegt zwischen Dienstagabend und Donnerstagvormittag. Der Schaden beträgt ungefähr 200 Euro.

 

Frankfurt (Oder) – Jugendliche Ladendiebe wurden rabiat
Am 06.04.2017, gegen 12:50 Uhr, wurden zwei Jugendliche in einem Bekleidungsgeschäft in der Karl-Marx-Straße beim Diebstahl ertappt. Doch setzten sich die beiden 13 und 15 Jahre alten Herren zur Wehr. Der Ältere des Duos zückte einen messerähnlichen Gegenstand, bedrohte einen Angestellten und konnte anschließend die Flucht ergreifen. Gebracht hat es ihm nichts – er ist bereits namentlich bekannt gemacht. Den Jüngeren übergaben Polizisten später den Erziehungsberechtigten. Bleibt zu hoffen, dass diese ein ernstes Wörtchen mit ihrem Sprössling reden! Er und sein Komplize werden sich auf Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls gefasst machen müssen.


Frankfurt (Oder) – Ermittlungen zu Sachbeschädigung

Seit dem 06.04.2017 ermittelt die Polizei zu zwei Fällen von Sachbeschädigung.

An der Außenwand des Rathauses hatten noch Unbekannte einen Schriftzug mit politischen Parolen angebracht. In der Müllroser Chaussee wurde das Schild eines Parteibüros sowie die Fassade des angrenzenden Mehrfamilienhauses mit Farbe beschmiert.

Der Staatsschutz der Direktion Ost ermittelt nun zu den Tätern.

 

Bad Saarow – Aufmerksame Zeugen verhindern Diebstahl

Am frühen Morgen des 07.04.2017 wurde die Polizei darüber informiert, dass ein LKW auf dem Gelände eines Autohauses auffällig herumfahren würde. Die hinzugezogenen Beamten entdeckten wenig später, dass dort eine Lagerhalle aufgebrochen worden war. In unmittelbarer Nähe lagen Reifen zum Abtransport bereit. Die mutmaßlichen Täter hatten mitsamt des LKW bereits die Flucht ergriffen und konnten trotz sofortiger Fahndung vorerst nicht gestellt werden. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) in dem Fall.  


Fürstenwalde – Unfall forderte Schwerverletzten

Am 06.04.2017, gegen 17:35 Uhr, wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall in den Rauener Kirchweg gerufen.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren ein Radfahrer und ein PKW Nissan auf der Straße von Fürstenwalde in Richtung Rauen unterwegs gewesen. Aus noch ungeklärter Ursache kam es zur Kollision der beiden Verkehrsteilnehmer. Der 62 Jahre alte Radfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste in das Klinikum Bad Saarow gebracht werden. Der 63-jährige Autofahrer erlitt keine Verletzungen.

Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) zur genauen Unfallursache. 


Fürstenwalde – Fahrschulbüro von Dieben heimgesucht 
In der Nacht zum 06.04.2017 gelangten Einbrecher in die Räume einer Fahrschule in der Trebuser Straße. Dort öffneten sie sämtliche Schränke und Behältnisse. Ob ihnen dabei etwas in die Hände fiel, war bei Anzeigenaufnahme noch nicht bekannt.


Eisenhüttenstadt – In Auto eingebrochen 

Wie der Polizei am 06.04.2017 mitgeteilt wurde, haben noch Unbekannte in der Fritz-Heckert-Straße einen Ford aufgebrochen. Aus dem Fahrzeug nahmen sie dann Fototechnik und Zubehör an sich. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln in dem Fall.

Polizeidirektion Ost – Vorsicht vor falschen Polizisten!

In jüngster Vergangenheit häufen sich die Fälle von Anrufen falscher Polizisten, die letztlich nur einen Hintergrund haben. Die Anrufer wollen an das Geld und die Wertsachen ihrer Gesprächspartner!

Die Betrüger geben in der Regel vor, als Polizisten gerade Verdächtige dingfest gemacht zu haben, bei denen eine umfangreiche Adressenliste gefunden wurde. Jetzt müsse man prüfen, ob die Namen auf der Liste potentielle Einbruchsopfer seien. Dazu bräuchte man jedoch eine Auskunft zu Bargeld, Wertgegenständen und Anzahl der Bewohner in der Wohnung.

 

Bei solchen Fällen im Landkreis Oder-Spree und in Frankfurt (Oder) wurde bislang von den Betroffenen erwähnt, dass sie auf dem Display ihres Telefons die Rufnummer „0335 110“ ablesen konnten. Dort hatten die Versuche jedoch nicht zum Erfolg geführt. Ebenso wurden derartige Anrufe aus dem Barnim und aus Märkisch-Oderland gemeldet. Auch hier kamen die Täter nicht zum Zuge.

Anders geschehen in der Uckermark. In Templin meldeten sich vermeintliche Polizisten bei einer 83-jährigen Rentnerin und brachten die Frau tatsächlich dazu, ihnen Bargeld zu übergeben (siehe unsere Pressemitteilung zur Uckermark).  

 

Fallen Sie nicht auf eine derartige Masche herein! Die Polizei führt keine Befragungen am Telefon durch.

Ihre Ersparnisse gehen niemanden etwas an, schon gar nicht sollten Sie am Telefon darüber Auskunft geben.

Wenn sie jemand zu Geld, Bankgeschäften oder Wertgegenständen aushorchen will, beenden sie das Telefonat und erstatten sie Anzeige wegen versuchten Betruges!

Wenn die Polizei Auskünfte eines Bürgers/einer Bürgerin benötigt, wird sie sich schriftlich an diejenigen wenden und einen Termin und eine Polizeidienststelle mitteilen, wo man sich einfinden solle. Zeigt das Display ihres Telefons keine Telefonnummer an, ist sowieso Vorsicht geboten.

Geben sie keine Informationen von sich am Telefon heraus! Sagen sie nicht, wie viele Personen in ihrem Haushalt leben und geben sie keine Auskünfte zu ihren Bankkonten! Geben sie keine Kontoverbindungen am Telefon heraus! Wenn sie Zweifel haben, dann wenden sie sich über die Telefonnummer 110 an die richtige Polizei!
Quelle: Polizeidirektion Ost

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