Mehr Bürgernähe durch neue Online-Bürgerplattform

Bürgernähe in Frankfurt (Oder)
Informierten über die Funktionen der neuen "Bürgerplattform": Torsten Walther, Beauftragter für Online- und Bürgerkommunikation, Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke und Pressesprecher Martin Lebrenz. Foto: B. Frank

Frankfurt (Oder) (eb/fra). Im Rahmen der Überarbeitung Ihrer Homepage haben die Verantwortlichen der Stadt Frankfurt (Oder) auch eine neue Oberfläche zur Bürgerkommunikation und -beteiligung mit in Auftrag gegeben.

In einem Pressegespräch informierten der Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke, der Beauftragte für Online- und Bürgerkommunikation Torsten Walther, sowie der Pressesprecher der Stadt Martin Lebrenz über zwei neue Möglichkeiten der Bürgerkommunikation auf der Homepage der Stadt Frankfurt (Oder).

Zum einen können Frankfurter nun online unter „Bürgeranliegen“ auf Mißstände hinweisen und mit Fotos dokumentieren. Dies kann sogar vor Ort mit dem Smartphone geschehen, da die Plattform auch für mobile Endgeräte konzipiert wurde. Anonyme Hinweise sind allerdings nicht möglich. Nach einer Bestätigung per Email, wird die Meldung in der Verwaltung gesichtet und freigegeben. So soll ein Mißbrauch der Plattform verhindert werden. Durch die Implementierung in die „Stadt-Homepage“ können die Reaktionszeiten verbessert werden, da bei dem bisherigen Kommunikationsportal elocal, das von einem externen Anbietern betrieben wird, ein „längerer“ Kommunikationsweg enstand. Das Ziel sei, ein Bürgeranliegen innerhalb von 10 Werktagen bearbeitet und erledigt zu haben, so der Beauftragte für Online- und Bürgerkommunikation Torsten Walther.

Bürgernähe in Frankfurt (Oder)
Screenshot der Eingabemaske für einen neuen Hinweis/Anliegen.

Zum anderen besteht unter „Bürgerbeteiligungen“ die Möglichkeit, eigene Projekte und Ideen der Öffentlichkeit vorzustellen. „Der Wunsch der Frankfurter, eigene Ideen miteinzubringen sei da, man merke das in den Bürgersprechstunden“, sagte Oberbürgermeister Wilke. Mit der neuen Bürgerplattform schenke man diesen Ideen und Vorschlägen mehr Aufmerksamkeit und biete ihnen eine Präsentationsfläche. Eine Umfragefunktion soll den eingestellten Projekten und Vorschlägen ein Stimmungsbild der Bürger aufzeigen. Angedacht ist hier zum Beispiel ein „Voting“ über den Standort des nächsten Weihnachtsmarktes.

Der Steigerung der Servicequalität und der Bürgernähe ist somit der Weg geebnet und der direkte Kontakt der Frankfurter mit der Verwaltung ihrer Stadt ist möglich.

 

 

 

 

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