Innenminister Schröter stellt neue Unterkunft für Asylbewerber in Frankfurt (Oder) vor

Markendorf Frankfurt (Oder)
Die neue Erstaufnahmeeinrichtung in Frankfurt (Oder), Markendorf.
Der Leiter der Zentralen Ausländerbehörde, Frank Nürnberger (rechts) begleitete Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (links) und Frankfurts Beigeordneten Jens-Marcel Ullrich bei der Besichtigung.

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter stellte die neue Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Frankfurt (Oder) bei einem „Tag der offenen Tür“ interessierten Anwohnern vor.

Nach mehrmonatigen Umbauarbeiten sind die Räume des früheren Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung  jetzt einzugsbereit. Die Einrichtung ist hauptsächlich für Familien gedacht, die hier bis zu einer Entscheidung über ihr Asylverfahren leben können.

Sie bietet auf fünf Geschoßebenen mit zusammen knapp 5.900 Quadratmetern Fläche Platz für 280 Personen. Für die künftigen Bewohner wurden neben den Unterkunftsräumen auch Kinderspielzimmer, Unterrichtsräume sowie Fernseh- und Gemeinschaftsräume eingerichtet. Zudem gibt es Gebetsräume für Christen und Muslime. In dem Gebäude sind auch Sozialdienste und Kinderbetreuung untergebracht. Im Frühjahr werden auf der Außenanlage noch ein Spielplatz und ein Bolzplatz entstehen. Die Gesamtkosten für den Umbau des früheren Bürobaus zu einer Erstaufnahmeeinrichtung belaufen sich auf knapp acht Millionen Euro. Die ersten Asylbewerber werden voraussichtlich im März einziehen.

Beim Rundgang durch das Haus besichtigten die Gäste auch die hauseigene Kita, Schulungsräume sowie Gebetsräume, einen kleinen Kiosk und die Waschküche. Zum Schluss der Führung stellte sich Karl-Heinz Schröter den Fragen der Anwohner.

Markendorf
Ein Blick in ein Mehrbettzimmer.
Markendorf
Mehrsprachige Wegweiser sorgen für problemlose Orientierung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erstaufnahme in Frankfurt (Oder)/Markendorf wird neben der bereits existierenden Einrichtung am Karl-Ritter-Platz als eine zweite Außenstelle der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Eisenhüttenstadt fungieren. Die Erstaufnahmeeinrichtung und ihre Außenstellen gehören zur Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg und liegen somit in Zuständigkeit der Landesregierung.

Insgesamt verfügt die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes für Asylbewerber damit über sechs Standorte. Neben der Zentrale in Eisenhüttenstadt Poststraße (Landkreis Oder-Spree) sind dies die Außenstellen am Karl-Ritter-Platz in Frankfurt (Oder), in Doberlug-Kirchhain (Landkreis Elbe-Elster) und in Wünsdorf (Landkreis Teltow-Fläming) sowie der Reservestandort Unterschleuse in Eisenhüttenstadt. Damit stehen rund 3.200 Plätze für die Erstaufnahme von Asylbewerbern zur Verfügung, von denen gegenwärtig etwas mehr als die Hälfte belegt sind.

Hatte ein offenes Ohr für die Fragen der Anwohner: Innenminister Karl-Heinz Schröter
Markendorf
Auch Gebetsräume für Christen und Muslime sind vorhanden.

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